steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH / Hamburg

Beteiligungskonzept Oberhausen Sterkrade-Mitte

Gemeinsam mit der Stadt Oberhausen und Akteuren im Stadtteil Sterkrade-Mitte baute die steg NRW nachhaltige Beteiligungsstrukturen auf. Am Ende des Prozesses sollte ein umsetzungsorientiertes Beteiligungskonzept für den Sozialraum stehen.

Die Stadt Oberhausen hat die steg NRW beauftragt, in einem gemeinsamen Prozess mit der Sozialplanung und Akteuren im Sozialraum Sterkrade-Mitte nachhaltige Beteiligungs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen. Am Ende des Prozesses sollte ein umsetzbares Beteiligungskonzept stehen, das in seinen Grundzügen auch auf andere Sozialräume in Oberhausen übertragbar ist. Die steg NRW moderierte und begleitete den Prozess und berät aktiv bei der Umsetzung des Konzepts.

Die Stadt Oberhausen liegt im nordöstlichen Ruhrgebiet und beherbergt derzeit ca. 215.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Stadtgebiet ist unterteilt in insgesamt sechs Sozialräume. Rat und Verwaltung der Stadt Oberhausen arbeiten mit dem Konzept der bürgernahen Dienstleistungsorganisation. Zu dem Konzept gehören das regelmäßige Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den professionellen Akteuren und Ehrenamtlichen mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Bürger und Bürgerinnen nachhaltig zu verbessern. Die Leitorientierung der Jugendhilfe und Sozialplanung besteht darin, Angebote, personengebundene Unterstützungen und Projekte in den sechs verbindlich festgelegten Sozialräumen an den örtlichen Ressourcen, Stärken und Schwächen auszurichten.

In dem gemeinsamen Prozess mit Stadt und wichtigen Akteuren im Sozialraum Sterkrade Mitte sollten die vorhandenen Beteiligungsstrukturen verbessert und nachhaltige Beteiligungs- und Unterstützungsstrukturen im Sozialraum aufgebaut werden.

Untergeordnete Ziele des Auftrags waren:

1. Bestandsaufnahme: Vorhandene Netzwerke, Beteiligungsstrukturen, personelle Ressourcen für den Sozialraum, sozialraumbezogener Projekte und Aufgaben diverse Fachabteilungen der Verwaltung zu inventarisieren und darzustellen.

2. Erarbeitung und Erörterung von Vorschlägen - zur Bündelung von vorhandenen personellen (und finanziellen) Ressourcen für den Sozialraum. - zum Aufbau von Kommunikationsbrücken und Netzwerken zwischen den Organisationen und Einrichtungen im Sozialraum,

3. Entwicklung von für den Sozialraum ansprechenden Methoden, Instrumenten und Strukturen zur Beteiligung von diversen Zielgruppen.

4. Institutionalisierung von Mindeststandards für Beteiligung bei der sozialen und integrierten Stadtentwicklung, festgelegt in einem Beteiligungskonzept.


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