steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH / Hamburg

Integriertes Handlungskonzept – Soziale Stadt Flussstraßenviertel, Gießen

2013 ist das Gebiet „Flussstraßenviertel“ in der Gießener Nordstadt neu in das Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ aufgenommen worden.

Mit einem Integrierten Handlungskonzepts soll die Grundlage für den Beschluss zur Festlegung des Gebiets „Soziale Stadt“ sowie für die weitere Ausgestaltung der Programmumsetzung geschaffen werden. Die Stadt Gießen hat die steg NRW mit der Erstellung des Integrierten Handlungskonzepts beauftragt.

Im innenstadtnahen Flussstraßenviertel sind große Defizite im Gebäudebestand sowie beim Wohnumfeld zu verzeichnen. Durch (unattraktive) Freiflächen und nicht mehr zeitgemäße Wohnungszuschnitte hat sich eine einseitige Bewohnerstruktur entwickelt. Charakteristisches Merkmal des Quartiers sind große Grünflächen in den Blockinnenbereichen, die eine mangelhafte Gestaltungsqualität aufweisen. Mit der Erstellung des Handlungskonzepts werden Maßnahmen entwickelt, die u.a. folgende Themen umfassen: Schaffung zielgruppengerechter und individueller Wohnmöglichkeiten (z.B. barrierefreier Wohnraum), Umgestaltung und Aufwertung der Straßen- und Freiräume, Schaffung privater und gemeinschaftlicher Außenräume, Aktivierung verschiedener Bevölkerungsgruppen (z.B. Migranten, Jugendliche) oder auch Schaffung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten (z.B. im Bereich Ausbildung/Weiterbildung). Im Rahmen von Akteursgesprächen sowie einer SWOT-Analyse werden Handlungsbedarfe ermittelt aus denen schlussendlich konkrete Projekte anhand eines Maßnahmen-, Kosten-, Finanzierungs- und Zeitplan benannt werden.

Die gesamte Nordstadt war bereits Programmgebiet im Rahmen der Sozialen Stadt. Die dort erarbeiteten Strukturen und Ergebnisse gilt es in diesem Handlungskonzept zu beachten.


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