steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH / Hamburg

Integriertes Quartiersentwicklungskonzept „Flussstraßenviertel-Gießen“

Im Rahmen des KfW- Programms 432 "Energetische Stadtsanierung" erarbeitete die steg NRW ein Integriertes Quartiersentwicklungskonzept für das Flussstraßenviertel in Gießen.

Die Universitätsstadt Gießen hatte für das Flussstraßenviertel in der Gießener Nordstadt die Erarbeitung eines integrierten Quartiersentwicklungskonzepts im Rahmen des KfW-Programms „Energetische Stadtsanierung“ in Auftrag gegeben.

Das rd. 14 ha große Flussstraßenviertel grenzt unmittelbar nördlich an die Gießener Innenstadt an. Mit der Erschließung und Bebauung des Wohnquartiers wurde zur Zeit der Innenstadtsanierung in den 1930er Jahren begonnen und das Quartier bis Ende 1959 als komfortables Neubaugebiet ausgestaltet. Die Gliederung der Flussstraßenviertel wird durch das orthogonale Erschließungssystem bestimmt. Prägend für die städtebauliche Struktur ist die offene Blockrandbebauung durch Reihenbauten. Innerhalb der großformatigen rechteckigen Blockstrukturen mit Flurgrenzen in einer Breite von rd. 85 Metern und einer Länge von rd. 200 bis 300 Metern befinden sich üppige Frei- und Grünräume.

Wesentliches Ziel dieses integrierten Quartiersentwicklungskonzepts war die Vorbereitung und Koordination von Maßnahmen für die energetische Sanierung des Flussstraßenviertels. Dabei galt es, alle relevanten städtebaulichen, denkmalpflegerischen, baukulturellen, wohnungswirtschaftlichen und sozialen Aspekte für eine zielgerichtete Quartiersentwicklung zu beachten. Konkret sollten technische und wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale aufgezeigt, Handlungsmöglichkeiten für die energetische Sanierung konzeptionell sowie mit Maßnahmen und ihrem Umsetzungsbezug dargestellt werden. Es wurden Aussagen zur Gesamteffizienz des Quartiers, zur Verminderung des Energieeinsatzes durch energetische Maßnahmen genauso getroffen, wie konzeptionelle Aussagen zur städtebaulichen Entwicklung des Quartiers und zur baulichen Anpassungsbedarf hinsichtlich qualitativer und gestalterischer Standards einzelner Gebäude und ihres Wohnumfeldes.

Die Konzepterarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit der DEN GmbH & CO. KG (Gießen) und die Anforderungen an die Förderfähigkeit des integrierten Quartiersentwicklungskonzepts durch das KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ wurden bei der Konzeptentwicklung im Besonderen beachtet.


twitter / google+
/ facebookImpressum
top, nach oben