Bochum
ISEK Innenstadt

Bochum
ISEK Innenstadt

Seit Anfang der 2000er Jahre wird punktuell und projektbezogen an der Entwicklung der Bochumer Innenstadt gearbeitet. Hauptaugenmerk lag bisher auf der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Neugestaltung der Fußgängerbereiche sowie auf der Etablierung von einzelnen Großprojekten. Inzwischen zeichnen sich neue Entwicklungsschwerpunkte ab, wie z.B. Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)/Stadtbibliothek, Telekomblock sowie ehemaliger Justizstandort.

Die bisherigen Entwicklungen folgten bislang keiner übergeordneten Gesamtstrategie, weshalb im Jahr 2017 die gesamtstädtische Perspektive „Bochum Strategie 2030“ aufgestellt und für die Innenstadt in dem Dialogprozess „Bochum 2030 – Vision Innenstadt“ heruntergebrochen wurde.

Mit der Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), für das die steg NRW beauftragt wurde, sollen diese Leitkonzepte für die Innenstadt konkretisiert und Maßnahmen für einen aktiven Stadterneuerungsprozess entwickelt werden. Untersuchungsraum für das ISEK ist im Wesentlichen das Gleisdreieck, wobei funktionale Bezüge über das Gebiet hinaus betrachtet werden. Das ISEK bildet die Grundlage für einen Städtebauförderantrag.

Über verschiedene Beteiligungsbausteine werden Bürger, Schlüsselakteure, Politik sowie Mitarbeiter der verschiedenen Fachämter in den Prozess eingebunden. Die Umsetzung der Beteiligungsbausteine erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Büro urbanista aus Hamburg. Die Bausteine sind unter anderem Zukunftsforen, Workshops mit Schlüsselakteuren und Fachämtern, Stadtteilspaziergänge mit Bürgern und eine umfangreiche Online-Beteiligung auf der Projektwebsite.

Projektdaten

Projektzeitraum: 2018-2021
Auftraggeber: Stadt Bochum

Kontakt

Ansprechpartner: Jens Cüppers
E-Mail: jens.cueppers@steg-nrw.de
   

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